Mazsystems.com – genau unter die Lupe genommen
Aktualisiert am: 24.07.2026
Wer digitale Magazine oder Zeitschriften als App veröffentlichen möchte, stößt schnell auf MAZ Systems – einen Anbieter aus New York, der sich auf App-Publishing-Plattformen für Verlage und Medienhäuser spezialisiert hat. Dieser Testbericht zeigt, was hinter der Plattform steckt, welche Funktionen sie bietet und für wen sich der Einsatz lohnt.
Was ist MAZ Systems? Hintergrund und Ursprung
MAZ Systems (mazsystems.com) ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz in New York, das von ehemaligen Apple- und Adobe-Mitarbeitern gegründet wurde. Die Gründungsidee war klar: eine Plattform schaffen, die es Verlagen und Medienhäusern ermöglicht, ihre Inhalte direkt als native App zu publizieren – ohne eigene Entwicklungsressourcen. Das Team besteht überwiegend aus erfahrenen Software-Designern und Ingenieuren.
Zu den bekannteren Kunden zählen Medienmarken wie Forbes und Inc. – beides Hinweise darauf, dass die Plattform vor allem im professionellen Segment für Printmedien positioniert ist, die den Schritt in die digitale Publikation wagen wollen.
Kernfunktionen der App-Publishing-Plattform im Detail
MAZ Systems übernimmt die Veröffentlichung der fertigen Apps direkt in den wichtigsten App Stores – Google Play, Amazon Appstore und Apple App Store. Der Verlag muss sich weder um den technischen Einreichungsprozess noch um eigene Marketingmaßnahmen im Store kümmern.
Inhaltlich lassen sich neben klassischen Text- und Bildformaten auch Video- und Audiodateien einbinden. Werbeanzeigen (Ads) und externe Links können über Pop-up-Fenster direkt in die App integriert werden – inklusive der Möglichkeit, eine direkte Verbindung zu einem Online-Shop herzustellen. Das schafft interessante Möglichkeiten für produktbegleitende Inhalte oder redaktionelle Commerce-Konzepte.
Die erstellten Apps laufen sowohl auf iOS als auch auf Android und sind auf allen gängigen mobilen Endgeräten – Smartphones und Tablets – nutzbar. Eine besondere Funktion ist das sogenannte „Clippings"-Feature: Leser können ausgewählte Artikel oder Inhalte direkt aus der App heraus über Plattformen wie Twitter, Facebook, Pinterest oder per E-Mail teilen – inklusive eines kundenspezifischen Links, der auf die eigene Homepage oder App weiterleitet. Das fördert die organische Reichweite ohne zusätzlichen Aufwand für den Verlag.

Statistik und Nutzeranalyse mit MAZ Stats
Ein eigenes Analyse-Tool namens MAZ Stats ist in die Plattform integriert. Darüber lassen sich alle relevanten Kennzahlen zur App-Nutzung auswerten: Downloadraten, Nutzerzugriffe, aktive Nutzer und Nutzungsdauer – aufgeschlüsselt nach Monats-, Quartals- oder Halbjahreszeitraum. Auch die Verbreitung von Clippings und die dabei genutzten Plattformen lassen sich nachverfolgen.
Diese Daten helfen Verlagen dabei, ihre App-Inhalte nutzerzentriert weiterzuentwickeln und gezielt zu optimieren. Eine übersichtliche Dashboard-Ansicht auf mazdigital.com macht die Auswertung auch ohne tiefe Datenanalyse-Kenntnisse handhabbar. Wer hingegen eine vollständig eigenständige Lösung für 3Dissue im Test – digitale Magazine als App veröffentlichen sucht, findet dort einen direkten Vergleich.
Preismodelle: Was kostet MAZ Systems?
MAZ Systems bietet verschiedene Preispakete an, die sich nach der Anzahl der gewünschten Publikationsplattformen richten. Vorab lässt sich die Plattform ohne Registrierung kostenlos testen – das ist ein praktischer Einstieg, um das Designtool und die grundlegenden Funktionen kennenzulernen.
iPad-Einstiegspaket: $ 299 pro Monat – Veröffentlichung für iPad, freier Setup, unbegrenzte Inhaltsbearbeitung
Erweiterung auf weitere Plattformen: jeweils $ 100 pro Monat zusätzlich
All-Platforms-Paket: $ 499 pro Monat – Publikation auf allen Plattformen inbegriffen
Enterprise-Paket: $ 699 pro Monat – zusätzlich mit Nutzerdatenbank und erweiterter App-Analyse
Bei allen Modellen gilt: Telefon- und E-Mail-Support ist kostenfrei enthalten, und je Download der eigenen App schreibt MAZ dem Kunden $ 0,20 gut. App-Inhalte können als PDF auf mazsystems.com hochgeladen und über ein integriertes Designtool weiter aufbereitet werden – was besonders Verlage anspricht, die ihre Druckvorlagen direkt digital weiternutzen wollen.
Wer den Ansatz vergleichen möchte, für den ist auch iPad Magazine kostenlos erstellen eine interessante Option – dort finden sich Alternativen speziell für iPad-zentrierte Publikationen.
MAZ Systems vs. alternative Publishing-Lösungen
MAZ Systems ist klar auf native Apps spezialisiert – das ist sein Stärke, aber auch seine Einschränkung. Wer kein App-Erlebnis benötigt, sondern seine PDFs als interaktives digitales Magazin direkt im Browser zugänglich machen möchte, sollte Alternativen prüfen. Eine etablierte Lösung für diesen Ansatz ist die Möglichkeit, eine eigene Kiosk-App für digitale Magazine erstellen – YUMPU bietet hier eine Plattform, bei der PDFs in interaktive Flipbooks umgewandelt und über einen digitalen Kiosk verbreitet werden können.
Der Vorteil browserbasierter Lösungen: Die Inhalte sind ohne App-Download sofort zugänglich, werden von Google indexiert und lassen sich in E-Mail-Footer, Social-Media-Beiträge oder die eigene Website einbetten. Das reduziert Verteilungsaufwand und -kosten erheblich – und macht digitale Inhalte ohne Umwege auffindbar.
Wer YUMPU als Publishing-Plattform für digitale Magazine ausprobieren möchte, kann das direkt tun: Jetzt kostenlos registrieren und die Publishing-Funktionen unverbindlich testen.
Fazit: Für wen lohnt sich MAZ Systems?
MAZ Systems richtet sich klar an professionelle Verlage und Medienhäuser, die ihre Inhalte als vollwertige, native App in den großen App Stores publizieren wollen. Die Plattform übernimmt dabei den technischen Aufwand der Veröffentlichung, bietet sinnvolle Analyse-Tools und macht durch das Clippings-Feature eine organische Weiterverbreitung über soziale Netzwerke möglich. Die Preise sind für den Einsatz im professionellen Publishing-Umfeld kalkuliert – Einzel-Blogger oder kleine Redaktionen werden günstiger bediente Alternativen bevorzugen.
FAQ: MAZ Systems und digitale Magazine als App veröffentlichen
Was ist MAZ Systems und was bietet die Plattform?
MAZ Systems ist eine App-Publishing-Plattform aus New York, die Verlagen und Medienhäusern ermöglicht, digitale Magazine und Zeitschriften als native App in Google Play, dem Apple App Store und Amazon Appstore zu veröffentlichen – ohne eigene App-Entwicklung.
Für wen ist MAZ Systems geeignet?
Die Plattform richtet sich primär an professionelle Verlage, Medienhäuser und Inhaltsersteller, die eine vollwertige App-Publikationslösung suchen. Kleine Redaktionen oder Einzelpublikationen werden die Einstiegspreise ab $ 299 pro Monat als hoch empfinden.
Kann ich MAZ Systems vor der Buchung kostenlos testen?
Ja, die Plattform lässt sich ohne Registrierung kostenlos auf mazsystems.com testen. Kosten entstehen erst bei der tatsächlichen Veröffentlichung einer App im jeweiligen App Store.
Welche Plattformen unterstützt MAZ Systems?
MAZ Apps laufen auf iOS- und Android-Geräten und sind für Smartphones und Tablets optimiert. Die Veröffentlichung erfolgt in den App Stores von Apple, Google und Amazon.
Was ist die Clippings-Funktion bei MAZ?
Clippings ermöglichen es Lesern, ausgewählte Inhalte direkt aus der App über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Pinterest zu teilen. Verlage können diese Clippings mit eigenen Links versehen, die auf ihre Homepage oder App weiterleiten.
Wie funktioniert die Preisstruktur von MAZ Systems?
Das günstigste Modell kostet $ 299 pro Monat und umfasst die iPad-Publikation. Jede weitere Plattform kostet $ 100 mehr pro Monat. Das All-Platforms-Paket liegt bei $ 499, das Enterprise-Paket mit erweiterter Analyse bei $ 699 monatlich.
Bietet MAZ Systems eigene Analyse-Tools?
Ja, über MAZ Stats lassen sich Downloadraten, Nutzerzugriffe und Nutzungsdauer auswerten – aufgeschlüsselt nach Monat, Quartal oder Halbjahr. Das Enterprise-Paket beinhaltet zusätzlich eine Nutzerdatenbank.
Muss ich die App selbst in den App Stores einreichen?
Nein, MAZ Systems übernimmt die Veröffentlichung der Apps direkt in den jeweiligen App Stores. Der Verlag muss sich nicht um den technischen Einreichungsprozess kümmern.
Welche Dateiformate kann ich bei MAZ hochladen?
App-Inhalte können als PDF auf mazsystems.com hochgeladen werden. Ein integriertes Designtool unterstützt zusätzlich bei der Aufbereitung und Darstellung der Inhalte in der App.
Welche Alternativen gibt es zu MAZ Systems für digitale Magazine?
Für browserbasierte Lösungen ohne App-Download sind Plattformen wie YUMPU eine gute Alternative – sie wandeln PDFs in interaktive Flipbooks um, die direkt im Browser zugänglich, auf Google indexiert und einfach in Websites oder E-Mails einbettbar sind.

