Epublisher – genauestens für Sie unter die Lupe genommen
Aktualisiert am: 24.07.2026
Epublisher ist eine Plattform aus Amsterdam, die es kleinen Verlegern, Schulen und Vereinen ermöglicht, eigene digitale Magazine ohne technische Vorkenntnisse zu erstellen und zu veröffentlichen. Dieser Testbericht zeigt, was die App wirklich kann – von den Grundfunktionen über die Preisgestaltung bis zu den Stärken und Schwächen im Alltag.
Was steckt hinter Epublisher?
Epublisher ist ein Startup mit Sitz in Amsterdam, das vom European Space Agency Business Incubation Centre gefördert wird. Die Mission des Unternehmens ist klar: Auch Verleger ohne großes Budget oder technisches Know-how sollen die Chance bekommen, ihre Inhalte professionell als eMagazin zu veröffentlichen. Dass das Unternehmen aktiv nach Partnern und neuen Mitarbeitenden sucht, deutet auf eine ambitionierte Wachstumsstrategie hin.
Erste Schritte: Anmeldung und Bedienung
Der Einstieg bei Epublisher ist unkompliziert: Nach einer kostenlosen Registrierung können Nutzer sofort eigene Inhalte und Bilder hochladen. Das Drag-and-Drop-Prinzip macht die Seitengestaltung auch für Nicht-Techniker zugänglich. Nach der Fertigstellung entfällt jede Wartezeit – das Magazin lässt sich unmittelbar veröffentlichen und im integrierten Zeitungskiosk einsehen.
Jeder Verleger erhält einen persönlichen Link, mit dem er sein Magazin gezielt verbreiten kann: per E-Mail, über Facebook oder Twitter oder eingebettet auf der eigenen Website. Wer sein Magazin in den E-Mail-Footer einbindet oder auf Social Media teilt, erhöht die Reichweite ohne zusätzlichen Aufwand – ein echter Vorteil gegenüber gedruckten Publikationen, die nach dem Druck nicht mehr angepasst werden können.
Funktionen im Detail
Reichweite und Monetarisierung
Leser erhalten das Magazin kostenlos. Innerhalb der Publikation können Verleger jedoch Werbeanzeigen schalten – eine Möglichkeit, Einnahmen zu generieren und das Projekt langfristig zu finanzieren. Das gibt auch kleinen Hobbyredakteuren einen Anreiz, ihr Publikum aktiv auszubauen. Die digitale Verbreitung spart zudem erhebliche Druck- und Portokosten, was das Modell besonders für Schulen, Sportclubs und gemeinnützige Organisationen attraktiv macht.
Wer nach einer Alternative sucht, die noch mehr Kontrolle über Kiosk-Präsenz bietet, kann sich ansehen, wie man eine eigene Kiosk-App für digitale Magazine erstellen kann – ein Ansatz, den Plattformen wie YUMPU Publishing für professionellere Setups anbieten.
App und technische Umsetzung
Die Epublisher App steht als kostenlose Demoversion zur Verfügung. Sie benötigt keine zusätzliche Software und lässt sich direkt starten – ohne weitere Registrierungsschritte. Die App ist für iPhones und iPads optimiert, sodass Leser das Magazin mobil überall dabei haben können. Ein kleiner Wermutstropfen: Die App ist nicht immer leicht auffindbar und kann mit anderen Apps verwechselt werden.
Die Website selbst ist bewusst schlank gehalten: Statt langer Textwände präsentiert sie die wesentlichen Funktionen klar und übersichtlich. Kontaktmöglichkeiten und Feedback-Optionen sind an mehreren Stellen eingebaut, was auf eine offene Unternehmenskultur schließen lässt. Laut eigenen Angaben nutzen bereits über 10.000 Personen weltweit Epublisher – darunter Schulen und kleine Unternehmen.
Wenn Sie selbst einmal ausprobieren möchten, wie schnell sich ein digitales Magazin auf einer Publishing-Plattform anlegen lässt, können Sie sich hier kostenlos registrieren und direkt starten: Jetzt kostenlos starten.
Sprachliche Einschränkungen
Ein nennenswerter Kritikpunkt: Die Epublisher-Website ist ausschließlich auf Englisch verfügbar. Das schließt einen Teil potenzieller Verleger aus, die der englischen Sprache nicht sicher genug sind – und es gibt bislang keine öffentlichen Informationen darüber, ob weitere Sprachversionen geplant sind.
Preismodelle im Vergleich
Epublisher bietet zwei Haupttarife an: Für private Verleger, Hobbyredakteure und Institutionen wie Schulen oder Sportclubs kostet die App 99 US-Dollar pro Monat. Darin enthalten sind Gestaltungstools, die Bereitstellung im Zeitungskiosk, kostenloses Hosting ohne Mengenbegrenzung sowie die kostenlose Registrierung. Wer ein eMagazin erstellen und ohne großen Vorlauf publizieren möchte, bekommt hier ein solides Paket.
Für kommerzielle Nutzung durch Unternehmen fallen 399 US-Dollar pro Monat an. Dieser Tarif umfasst zusätzlich die Android-Unterstützung, Kollaborationstools für mehrere Autoren sowie FTP-Server-Unterstützung. Ein eigenes Magazin lässt sich laut Anbieter in rund 15 Minuten erstellen – ein Versprechen, das den Einstieg niedrigschwellig hält.
Wer sich fragt, wie Epublisher im Vergleich zu anderen Tools schlägt, findet im Testbericht zu Paper-App-4-You im Test einen nützlichen Vergleichspunkt für ähnliche Publishing-Lösungen.
Stärken und Schwächen auf einen Blick
Stärken: Einfache Bedienung per Drag & Drop, schnelle Veröffentlichung, keine technischen Vorkenntnisse nötig, digitale Verbreitung spart Druckkosten, kostenlose Demo
Schwächen: Website nur auf Englisch, App teilweise schwer auffindbar, Android-Support nur im teureren Tarif, kein mehrsprachiges Interface
Wer sich zusätzlich für das Thema iPad Magazine kostenlos erstellen interessiert, findet dort weitere Ansätze für die Umsetzung digitaler Magazine auf Apple-Geräten.
Fazit: Für wen lohnt sich Epublisher?
Epublisher ist ein solider Einstieg in die Welt des digitalen Publizierens – besonders für Sportclubs, Schulen, gemeinnützige Organisationen und Hobbyredakteure, die eine überschaubare Lösung zum eMagazin erstellen suchen. Die intuitive Bedienung, die schnelle Veröffentlichung und der vergleichsweise günstige Einstiegspreis machen die Plattform für diese Zielgruppe interessant.
Für professionellere Anforderungen – etwa mehrere Autoren, Android-Leser oder eine eigene Kiosk-App für digitale Magazine – sollte man jedoch die höheren Tarife oder spezialisierte Alternativen im Bereich digitale Publikationen veröffentlichen in Betracht ziehen. Insgesamt überzeugt Epublisher dort, wo es hingehört: als digitale Magazin-App für Einsteiger mit klarem Fokus und schlanker Umsetzung.
FAQ: Häufige Fragen zu Epublisher und digitalen Magazinen
Was ist Epublisher und für wen ist die Plattform geeignet?
Epublisher ist eine App aus Amsterdam zum Erstellen und Veröffentlichen digitaler Magazine. Sie richtet sich an Hobbyredakteure, Sportclubs, Schulen und kleine Unternehmen, die ohne technische Vorkenntnisse ein eigenes eMagazin veröffentlichen möchten.
Wie lange dauert die Erstellung eines Magazins mit Epublisher?
Laut Anbieter lässt sich ein eigenes Magazin in rund 15 Minuten erstellen. Dank Drag-and-Drop-Funktionalität ist keine Programmiererfahrung notwendig.
Ist Epublisher kostenlos nutzbar?
Eine kostenlose Demoversion ist verfügbar. Die reguläre Nutzung kostet ab 99 US-Dollar pro Monat für private Verleger und Institutionen. Die Registrierung selbst ist kostenlos.
Welche Verbreitungsmöglichkeiten bietet Epublisher?
Verleger können ihr Magazin per Link per E-Mail versenden, auf Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter teilen oder es in eine eigene Website einbetten. Dadurch lässt sich das Magazin gezielt an die gewünschte Zielgruppe ausliefern.
Kann man mit Epublisher Geld verdienen?
Ja, es ist möglich, innerhalb des Magazins Werbeanzeigen zu schalten. Die daraus entstehenden Einnahmen können reinvestiert werden, um das Magazin weiterzuentwickeln oder die monatlichen Kosten zu decken.
Auf welchen Geräten ist Epublisher verfügbar?
Im Basispaket ist die App für iPhones und iPads optimiert. Android-Unterstützung ist nur im Business-Tarif für 399 US-Dollar pro Monat enthalten.
In welchen Sprachen ist Epublisher verfügbar?
Die Website und die App von Epublisher sind derzeit ausschließlich auf Englisch verfügbar. Eine Lokalisierung in andere Sprachen ist nach aktuellem Stand nicht angekündigt.
Was unterscheidet das Privat- vom Business-Paket bei Epublisher?
Das Business-Paket für 399 US-Dollar monatlich enthält zusätzlich Android-Unterstützung, Kollaborationstools für mehrere Autoren sowie FTP-Server-Anbindung. Das Privatpaket für 99 US-Dollar ist auf iOS beschränkt und für einzelne Verleger ausgelegt.
Wie viele Nutzer verwendet Epublisher weltweit?
Laut eigenen Angaben des Unternehmens nutzen bereits über 10.000 Personen weltweit die Epublisher-App – darunter Schulen, Vereine und kleine Unternehmen.
Welche Alternativen gibt es zu Epublisher für digitale Magazine?
Es gibt verschiedene Publishing-Software-Lösungen auf dem Markt, darunter spezialisierte Plattformen für interaktive Flipbooks oder Kiosk-Apps. Ein Vergleich mit ähnlichen Tools lohnt sich, wenn spezifische Anforderungen wie mehrsprachige Oberflächen, Android-Support oder erweiterte Analysefunktionen wichtig sind.

