Nextissue.com – für Sie unter die Lupe genommen

Nextissue.com – für Sie unter die Lupe genommen

Aktualisiert am: 06.08.2026

Nextissue.com ist eine der bekanntesten Zeitschriften-Flatrate-Apps der USA – gegründet von einem Zusammenschluss fünf großer Verlagshäuser und gedacht für Leser, die eine Vielzahl amerikanischer Magazine auf dem iPad genießen möchten. Dieser Testbericht gibt einen ehrlichen Überblick über Funktionen, Preise und Zielgruppe der App – und zeigt, was Verleger und Medienschaffende daraus für ihre eigene digitale Publishing-Strategie mitnehmen können.

Was steckt hinter Nextissue?

Nextissue.com ist kein klassischer App-Anbieter, sondern ein Gemeinschaftsprojekt von fünf der einflussreichsten Verlagshäuser der USA: Condé Nast, Hearst, Meredith, News Corp. und Time Inc. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Palo Alto, Kalifornien, sowie in der Nähe des Times Square in New York. Seit 2011 ist die App im Apple App Store verfügbar und richtet sich ausschließlich an Leser – das Publizieren eigener Magazine ist über Nextissue nicht möglich.

Zum Führungsteam gehören CEO Morgan Guenther, CTO Keith Barraclough und Vizepräsident Brodie Keast. Das Konzept der App ist einfach: eine einzige Flatrate, unbegrenzte Lektüre – ähnlich wie ein Musik-Streaming-Dienst, jedoch für gedruckte Medien in digitaler Form. Für Verleger und Medienschaffende, die sich über digitale Vertriebsmodelle für Zeitschriften informieren möchten, liefert Nextissue interessante Anhaltspunkte – und wer prüfen möchte, wie eine GradMags – digitale Magazin-Apps für Hochschulen im Test umgesetzt wird, findet dort einen aufschlussreichen Vergleich.

Das Magazin-Portfolio: Breite Auswahl, starke Markennamen

Das Angebot von Nextissue umfasst je nach Paket zwischen 90 und über 100 der bekanntesten amerikanischen Magazine. Im Basistarif enthalten sind unter anderem: Allure, Architectural Digest, Bloomberg Businessweek, Cosmopolitan, Elle, Esquire, Fortune, GQ, Rolling Stone, Time, Vanity Fair und Vogue – um nur einige zu nennen. Die Auswahl deckt ein breites Themenspektrum ab, von Wirtschaft und Sport über Lifestyle bis hin zu Reise, Food und Technologie.

Wer tiefer in den Markt für digitale Magazine-Flatrates eintauchen möchte, findet in einem Readly Alternative im Vergleich: YUMPU News im Erfahrungsbericht weitere Perspektiven auf ähnliche Dienste im internationalen Vergleich.

Funktionen und Nutzererlebnis

Die digitale Magazin-iPad-App von Nextissue punktet vor allem durch ihre intuitive Benutzeroberfläche: einfache Wischgesten, schnelles Blättern und eine klar strukturierte persönliche Bibliothek. Nutzer können ältere Ausgaben archivieren, auf Backlist-Ausgaben zugreifen und einzelne Magazine so einrichten, dass sie bei Erscheinen automatisch heruntergeladen werden.

Ein echter Mehrwert gegenüber der Print-Ausgabe sind die exklusiven digitalen Inhalte, die ausschließlich in der App verfügbar sind: zusätzliche Fotostrecken, Behind-the-Scenes-Interviews und eingebettete Videoclips. Ein weiterer praktischer Vorteil ist die Offline-Verfügbarkeit – Magazine lassen sich vorab herunterladen und auch ohne Internetverbindung lesen.

Für Verlage, die selbst eine eigene digitale Präsenz aufbauen wollen, zeigt Nextissue exemplarisch, wie wertvoll es ist, Inhalte nicht nur als PDF zu distribuieren, sondern als interaktives Erlebnis zu gestalten. Wer diesen Weg für das eigene Publishing gehen möchte, kann beispielsweise mit einer eigene iOS-App für digitale Magazine erstellen – und damit ähnliche Strukturen für die eigene Publikation aufbauen.

Mit YUMPU Publishing lassen sich PDF-Dokumente in interaktive digitale Flipbooks und E-Paper umwandeln, die sich auf der eigenen Website einbetten, per E-Mail teilen oder über Social Media verbreiten lassen – ohne den Aufwand und die Kosten klassischer Druckproduktionen. Wer seine Zeitschrift oder sein Magazin digital zugänglich machen möchte, kann das direkt ausprobieren: Jetzt kostenlos starten und das eigene Publikationskonzept digital umsetzen.

Preismodell: Basis und Premium im Vergleich

Nextissue bietet zwei Abonnement-Stufen an. Das Basis-Paket kostet 9,99 US-Dollar pro Monat und umfasst rund 90 Magazine. Das Premium-Paket ist für 14,99 US-Dollar monatlich erhältlich und ergänzt das Angebot um die zehn meistgefragten Top-Titel wie People, The New Yorker, Time, Sports Illustrated und New York Magazine.

Neukunden erhalten eine 30-tägige kostenlose Testphase des Basispakets – eine sinnvolle Möglichkeit, die Zeitschriften-Flatrate-App ohne Risiko zu testen. Wichtig: Wer das Abonnement nicht vor Ablauf der Testphase kündigt, wird automatisch in das kostenpflichtige Basismodell überführt. Die Kündigung erfolgt unkompliziert direkt über das persönliche Mitgliedskonto, in dem auch Abrechnungsinformationen und Einkäufe einsehbar sind.

Kundenservice und Usability

Nextissue wurde erkennbar von Fachleuten aus der Zeitschriftenbranche entwickelt. Das zeigt sich sowohl in der redaktionellen Auswahl der Titel als auch in der durchdachten Benutzeroberfläche der App. Der Supportbereich auf der Homepage reagiert schnell, und ein FAQ-Bereich beantwortet die häufigsten Nutzerfragen präzise. Das Mitgliedskonto ist sowohl über die iPad-App als auch über die Desktop-Website zugänglich.

Fazit: Stärken, Grenzen und der Blick über den Tellerrand

Nextissue richtet sich klar an Viel-Leser amerikanischer Magazine und liefert für dieses Segment ein hochwertiges, gut kuratiertes Produkt. Die Kombination aus breiter Titelauswahl, exklusiven digitalen Inhalten und fairen Preisen macht die App für ihre Zielgruppe attraktiv. Einschränkend ist, dass der Dienst auf die USA beschränkt ist und keine eigenen Inhalte publiziert werden können.

Für Verleger, die ihre eigenen digitalen Publikationen veröffentlichen möchten, ist Nextissue eher als Inspirationsquelle denn als direkte Lösung zu verstehen. Die YUMPU Publishing Software bietet hier eine zugängliche Alternative: Digitale Publikationen lassen sich ohne technisches Vorwissen erstellen, verbreiten und auf der eigenen Website einbinden – mit besserer Sichtbarkeit bei Google und der Möglichkeit, Inhalte jederzeit zu aktualisieren.

FAQ: Häufige Fragen zu Nextissue und digitalen Magazin-Apps

Was ist Nextissue.com genau?

Nextissue.com ist eine Magazin-Flatrate-App für das iPad, die von fünf großen US-Verlagshäusern gemeinsam betrieben wird. Für eine monatliche Gebühr erhalten Abonnenten Zugang zu über 90 amerikanischen Magazinen.

Kann ich bei Nextissue eigene Magazine veröffentlichen?

Nein. Nextissue ist ausschließlich ein Lesedienst für Endkunden. Das Publizieren eigener Inhalte ist über diese Plattform nicht möglich. Dafür gibt es spezialisierte Publishing-Plattformen wie YUMPU.

Ist Nextissue auch außerhalb der USA verfügbar?

Zum Zeitpunkt dieses Tests ist der Dienst auf den US-amerikanischen Markt beschränkt. Eine internationale Verfügbarkeit war nicht angekündigt.

Was unterscheidet das Basis- vom Premium-Paket?

Das Basispaket umfasst rund 90 Magazine für 9,99 USD/Monat. Das Premium-Paket ergänzt dieses Angebot um zehn der gefragtesten Top-Titel wie Time, The New Yorker und People und kostet 14,99 USD/Monat.

Gibt es eine kostenlose Testphase?

Ja, Nextissue bietet eine 30-tägige kostenlose Testphase des Basispakets an. Wer nach Ablauf nicht kündigt, wird automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement überführt.

Welche Geräte werden von Nextissue unterstützt?

Die App ist primär für das iPad optimiert und über den Apple App Store erhältlich. Eine Desktop-Variante existiert nicht als vollwertige App, das Mitgliedskonto lässt sich jedoch im Browser verwalten.

Gibt es bei Nextissue exklusive digitale Inhalte?

Ja. Viele Magazine bieten in der Nextissue-App zusätzliche Inhalte, die in der Printausgabe nicht enthalten sind – darunter Fotostrecken, Interviews und eingebettete Videoclips.

Wie kann ich mein Nextissue-Abonnement kündigen?

Die Kündigung ist jederzeit einfach über das persönliche Mitgliedskonto möglich, das sowohl in der App als auch über die Homepage von Nextissue zugänglich ist.

Was sind gute Alternativen zu Nextissue für deutsche Nutzer?

Für deutschsprachige Nutzer bieten Dienste wie Readly oder Blendle ähnliche Flatrate-Konzepte. Wer eigene Publikationen digital verbreiten möchte, ist mit YUMPU Publishing gut bedient.

Was bedeutet der Trend zu digitalen Magazin-Apps für Verleger?

Digitale Magazin-Apps zeigen, dass Leser bereit sind, für kuratierte, interaktive Inhalte zu zahlen. Für Verleger bedeutet das: Wer Inhalte nur als statisches PDF anbietet, verschenkt Potenzial – interaktive Flipbooks und E-Paper erhöhen Reichweite, Nutzerbindung und Google-Sichtbarkeit.

Bernhard Wagner

Mein Name ist Bernhard Wagner und ich arbeite seit über 15 Jahren als selbständiger Verleger. Da der Anteil an digitalen Publikationen im deutschen Markt ständig wächst, habe ich mich dazu entschlossen, diese Seite ins Leben zu rufen um alle wichtigen Informationen und Anbieter auf einer Webseite zusammenzufassen.