1000 Grad ePaper – ganz genau unter die Lupe genommen!
Aktualisiert am: 08.06.2026
Die 1000 Grad ePaper GmbH aus Leipzig richtet sich mit ihrer App-Lösung gezielt an professionelle Zeitschriften- und Magazinverleger, die ihre Publikationen im Apple App Store anbieten möchten. In diesem Bericht erfahren Sie, was die Software leistet, wie der Veröffentlichungsprozess abläuft und für wen sich die Investition wirklich lohnt.
Wer steckt hinter 1000 Grad ePaper?
Das Leipziger Unternehmen 1000 Grad ePaper GmbH – hervorgegangen aus der 1000 Grad DIGITAL GmbH – entwickelt seit 1995 Webanwendungen mit Schwerpunkt auf Prozess- und Publikationsmanagement. Zu den Referenzkunden zählen namhafte Unternehmen wie die Deutsche Telekom AG, die STILL GmbH und die Oemus Media AG. Das Kernprodukt: eine Softwarelösung, mit der Verleger ihre Magazine und Zeitschriften als App für iPad und iPhone im Apple App Store publizieren können.
Was leistet die 1000 Grad ePaper App?
Im Mittelpunkt steht ein virtueller Zeitungskiosk – im Fachjargon „Kiosk-App" genannt. Verleger laden ihr Magazin als PDF-Datei in das System hoch, das diese Datei anschließend in ein Flipbook bzw. eMagazin umwandelt. Über die App können Endleser die Publikationen direkt per In-App-Kauf erwerben; die Abrechnung läuft unkompliziert über das jeweilige iTunes-Konto.
Wer digitale Magazin-Apps plattformunabhängig und ohne eigene Entwicklungsressourcen veröffentlichen möchte, sollte sich auch mit Alternativen vertraut machen: Auf Plattformen wie Yumpu lässt sich eine eigene App für digitale Magazine erstellen und das ohne tiefe technische Vorkenntnisse.
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Technische Voraussetzungen: Apple Developer Program
Um eine App bei iTunes zu publizieren, muss der Verleger Mitglied im Apple Developer Program sein. 1000 Grad ePaper übernimmt den technischen Teil der Veröffentlichung, benötigt dafür jedoch Zugang zu den Entwicklerkonto-Daten. Wer noch kein Developer-Konto besitzt, kann die Registrierung durch das Team erledigen lassen. Für alle, die mehr über den grundlegenden Aufbau solcher Lösungen erfahren möchten, bietet sich ein Blick auf die Möglichkeiten der Kiosk App erstellen an.
Vom Upload zur fertigen App: So läuft die Veröffentlichung ab
Nach dem PDF-Upload und der Umwandlung ins eMagazin-Format gelangt die App in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen in den App Store. Freigegeben für den Verkauf wird sie jedoch erst nach dem Apple-Review-Prozess – und der dauert mindestens eine Woche. Verleger sollten für den gesamten Ablauf daher etwa zwei Wochen einplanen. Ist die App einmal im Store, lassen sich neue Ausgaben innerhalb weniger Minuten nachpublizieren.
Preise: Ab 395 Euro pro App und Ausgabe
Die 1000 Grad ePaper App kostet einmalig 395 Euro; jede weitere Ausgabe schlägt erneut mit 395 Euro zu Buche. Ob sich dieses Modell rentiert, hängt stark von der erwarteten Verkaufsmenge ab. Hinzu kommt ein nicht unerheblicher Anteil des Magazinkaufpreises, der direkt an Apple fließt – was das Modell vor allem für kleinere Verlage weniger attraktiv macht. Positiv: Vor dem Kauf steht eine kostenlose Testmöglichkeit aller Funktionen zur Verfügung, sodass sich das Anforderungsprofil gründlich prüfen lässt.
Zum Vergleich: Moderne digitale Publikationsplattformen ermöglichen es, PDFs in interaktive digitale E-Paper und Flipbooks zu verwandeln und diese per Link, Website-Einbettung, Social Media oder E-Mail-Footer zu verbreiten – oft mit deutlich geringerem Aufwand für App Store Publishing und ohne Plattformgebühren. iPad Publishing leicht gemacht gibt einen nützlichen Überblick über die verschiedenen Ansätze.
Support und Benutzerfreundlichkeit
Die Website von 1000 Grad ePaper ist übersichtlich gestaltet und bietet sowohl einen Live-Chat als auch eine klassische Kontaktmaske für Supportanfragen. Die Produktinformationen lassen sich schnell erfassen. Ein Wermutstropfen: Eine englischsprachige Version der Website ist derzeit nicht verfügbar, was internationale Verleger einschränkt.
Fazit: Für wen lohnt sich 1000 Grad ePaper?
Die 1000 Grad ePaper App ist eine solide Lösung für professionelle Zeitschriftenverleger, die ihre Publikationen gezielt im Apple-Ökosystem platzieren möchten. Wer eine fertige Kiosk-Infrastruktur für iPad und iPhone sucht und bereit ist, die Apple-Plattformgebühren einzukalkulieren, bekommt ein technisch ausgereiftes Werkzeug für digitales Magazin veröffentlichen. Für kleinere Verlage oder Eigenverleger mit begrenztem Budget können plattformunabhängige Alternativen wirtschaftlich sinnvoller sein – besonders wenn es darum geht, digitale Publikationen über mehrere Kanäle gleichzeitig zu verbreiten.
FAQ: 1000 Grad ePaper App – Häufige Fragen
Was ist die 1000 Grad ePaper App?
Die 1000 Grad ePaper App ist eine Softwarelösung für Verleger, mit der sich Zeitschriften und Magazine als Kiosk-App für iPad und iPhone im Apple App Store veröffentlichen lassen. PDFs werden dabei in interaktive eMagazine umgewandelt.
Brauche ich technische Kenntnisse, um die App zu nutzen?
Nein, die technische Abwicklung – einschließlich App Store Publishing und ggf. Apple Developer Registrierung – übernimmt 1000 Grad ePaper. Sie liefern lediglich das PDF-Magazin und die notwendigen Kontodaten.
Was kostet die 1000 Grad ePaper App?
Die Basis-App kostet 395 Euro. Jede weitere Ausgabe, die über die App veröffentlicht wird, wird erneut mit 395 Euro berechnet. Hinzu kommen die Apple-Plattformgebühren auf den Verkaufserlösen.
Wie lange dauert es, bis die App im App Store verfügbar ist?
Der Upload und die Einreichung dauern ein bis zwei Tage. Der Apple-Review-Prozess nimmt mindestens eine weitere Woche in Anspruch. Insgesamt sollte man etwa zwei Wochen für die erstmalige Veröffentlichung einplanen.
Wie schnell lassen sich neue Magazinausgaben veröffentlichen?
Sobald die App einmal im Store ist, können neue Ausgaben innerhalb weniger Minuten hochgeladen und publiziert werden – ein klarer Vorteil gegenüber der initialen Einrichtung.
Muss ich Mitglied im Apple Developer Program sein?
Ja, für die Veröffentlichung im App Store ist die Mitgliedschaft im Apple Developer Program Pflicht. Wer noch kein Konto hat, kann die Registrierung durch 1000 Grad ePaper erledigen lassen.
Gibt es eine Testversion der App?
Ja, interessierte Verleger können alle Funktionen auf der Website von 1000 Grad ePaper vor dem Kauf testen, um zu prüfen, ob die Lösung zu ihren Anforderungen passt.
Lohnt sich die App auch für kleine Verlage?
Das hängt von der erwarteten Verkaufsmenge ab. Da neben den App-Kosten auch Apple einen Anteil der Kaufpreise einbehält, ist das Modell für kleine Verlage mit geringem Absatzvolumen oft weniger wirtschaftlich als plattformunabhängige Lösungen.
Ist die Website von 1000 Grad ePaper auch auf Englisch verfügbar?
Derzeit ist die Website ausschließlich auf Deutsch verfügbar, was für internationale Verleger eine Einschränkung darstellt.
Welche Alternativen gibt es zur 1000 Grad ePaper App für das digitale Magazin veröffentlichen?
Es gibt zahlreiche Publishing-Software-Alternativen, die das App Store Publishing umgehen und stattdessen auf Web-basierte Flipbooks, digitale Publikationen per Link, Website-Einbettung oder Social-Media-Sharing setzen. Diese sind oft kostengünstiger und plattformunabhängig.

